Strom sparen im Alltag – So effizient und nachhaltig kannst du deine Stromkosten senken

Home Office in Coronazeiten sorgt dafür, dass wir viel mehr Zeit und Strom zuhause verbrauchen als gewohnt. Du hast Angst, dass deine Stromkosten dadurch in die Höhe schnellen? Mit unseren 7 einfachen Tipps für den Alltag sparst du Stromverbrauch, -kosten und CO2 Emissionen. Los geht’s. 

Eine gute Tat am Morgen

Morgendliche Rituale nachhaltig gestalten

  • Schon direkt morgens nach dem Aufstehen kannst du Strom sparend in den Alltag starten. Für den morgendliche Kaffee oder Tee braucht es natürlich heißes Wasser. Wer hier schon auf die Füllmenge des Wasserkochers achtet und nur die Menge erhitzt, die er benötigt, kann im Jahr bis zu 10 Euro und 24 kg CO2 Ausstoß sparen. Klingt viel, oder? Und das bereits mit nur einem bisschen Aufmerksamkeit. 
  • Nachdem du nun schon eine gute Tat erledigt hast, hast du dir eine aufweckende Dusche verdient. Problem hierbei? Besonders in Altbauwohnungen finden sich Boiler in Bad und Küche. Diese Warmwasserbereiter kosten nicht nur Aufwärmzeit, sondern auch viel Energie, um das Wasser warm zu lagern. Langfristiges Geldsparen lässt sich auch hier einfach einplanen viele Vermieter sind offen dafür, Wasserboiler durch Durchlauferhitzer oder Ähnliches zu ersetzen. Dies kostet den Vermieter einmalig um die 200€ und spart dir jährlich 20 Euro überflüssige Stromkosten. Auch hier sparst du ganze 45 kg CO2. 
  • Jetzt kannst du direkt zum nächsten Tipp greifen, damit du nicht nur Strom sondern auch Zeit sparst. Hast du schon einmal deinen Gefrierschrank abgetaut? Wenn nicht, weißt du jetzt warum sich darin vermutlich eine dicke Eisschicht gebildet hat und dein Lieblingseis immer ein bisschen weich bleibt – Je dicker die Eisschicht, desto weniger kühlt das Fach die gelagerten Lebensmittel und desto höher ist der Stromverbrauch. Wenn du kannst, nutze alles was in deinem Gefrierfach ist und verwerte es über den Tag. So brauchst du ältere Lebensmittelreste auf, pflegst dein Gefrierfach und sparst 25 kg CO2 Ausstoß beziehungsweise 15 Euro Stromkosten. Wenn du dein Gefrierfach mittags wieder einschaltest, kannst du bereits abends neu gekaufte Lebensmittel darin verwahren. 

Ready for Work

Zeit und Nerven sparen bei der Arbeitsvorbereitung

  • Jetzt liegen alle deine angefangenen gefrorenen Gemüsesorten auf der Arbeitsplatte und nun? Eine Gemüsepfanne mit Reis oder Nudeln lässt sich super vorbereiten, zur Arbeit mitnehmen und aufwärmen. Aber aufgepasst! Wenn du Nudeln und Reis kochst, verwende immer einen Deckel. So viel wie wir im Jahr ohne Deckel kochen, kostet uns dies teilweise bis zu 20 Euro und die Umwelt eine Belastung von 40 Kilogramm Kohlenstoffdioxid! 
  • Auf zur Arbeit. Wer beim Job viel am Schreibtisch und demnach mit Computern arbeitet kann auch hier durch kleine Tricks nachhaltiger mit seinem Stromverbrauch umgehen. Wenn man zum Beispiel die volle Akkuleistung von Arbeitsgeräten nutzt, anstatt permanent am Ladekabel zu hängen. So verschwendet man nicht nur unnötig Energie, sondern schont auch die Batterie des Geräts, dessen Herstellung hoher Energie bedarf. Kleiner Tipp: Laptops sind effizienter als PCs und machen das Arbeiten flexibler. Heißt in Zahlen: ab 65€ Stromkosten-Ersparnis und ganz einfach 145 kg weniger CO2 in der Umwelt. 

Feierabend = Entspannung?

Dank Wochenplan Zeit und Strom sparen

  • Nach Feierabend geht’s noch an den riesigen Berg Wäsche der sich natürlich nach und nach angehäuft hat. Wenn du allerdings regelmäßig Waschtage einplanst, kannst du getrost den Eco-Waschgang nutzen, der zwar wesentlich länger dauert, dafür aber auch Strom und sogar Wasserkosten spart.
  • Außerdem kannst du die nasse Wäsche anschließen auf einem Wäscheständer trocknen, ohne ihn nach und nach mit immer neuer nasser Wäsche zu überladen oder einen Trockner verwenden zu müssen. Durch diese zwei kleinen Tipps, die sich leicht in die Wochengestaltung integrieren lassen, dankt es dir die Natur mit sagenhaften 170 Kilogramm Kohlenstoffdioxid die nicht in die Umwelt gepumpt werden. Außerdem bewahrst du deinem Bankkonto 85€. 

Was du außerdem tun kannst

  • Zu guter Letzt kannst du bei deinem Stromanbieter auf ein Öko-Strom Angebot umsteigen. Auch hier kannst du tatsächlich Geld sparen (bis zu 35€). Und obwohl durch einen Vertragswechsel keinen Strom per se sparst, kannst du ca. 1.900 kg CO2 Ausstoß vermeiden. 

Grundsätzlich sind all diese Werte natürlich abhängig von deinem bisherigen Stromverbrauch, dem Zustand deiner Geräte und vielen anderen Faktoren. 

Überschlägt man diese ganzen Werte allerdings einmal kommt man auf eine finanziellen Vorteilauf einen finanziellen Vorteil von ca. 250 Euro und einem sagenhaften Wert von fast 2,5 Tonnen CO2 Ersparnis. Das ist fast doppelt so viel, wie ein Vollzeit Berufstätiger im Schnitt mit dem Auto auf dem Weg zur Arbeit ausstößt oder entspricht etwa zwei Flugreisen auf die Kanaren und zurück.

Du fragst dich wie hoch dein CO2 Ausstoß ist? Der CO2 Rechner des Umweltbundesamtes hilft dir deinen Wert zu ermitteln .

Wenn du noch mehr Stromspar-Tipps für den Alltag parat hast, schick sie uns gerne an:

nele.henkel@ownr.eu